Sie sind hier : Startseite →  LTO Übersicht

HP LTO Ultrium Generation 1 >> 100/200 GB

 

 

  • z.B. HP Type C7377 (halbe Bauhöhe) , der Neupreis lag bei ca. 2400,- Euro
  • z.B. HP Type C-7369 (volle Bauhöhe)
  • z.B. HP Type C-7200 (volle Bauhöhe) Loader Drive für IBM.

 

 

Die LTO Technik wurde von 3 Firmen im Wettbewerb zu den angeblich exorbitanten Lizenzforderungen und den drastisch übertrieben herausgestellten Schwächen von Quantums DLT Technik entwickelt, so steht es zwischen den Zeilen.

 

Unserer Meinung nach wollte man das angeblich hochnäsige (zu qualitätsbewußte) Gehabe von Quantum, damals fast schon ein Monopol, etwas "anbohren" bzw. "anknabbern".

 

Gegen DLT war in der Profi-Technik lange Zeit kein ernsthaftes Kraut gewachsen. Die Verlässlichkeit und Funktion waren einsame Spitze. Das hat dennoch manche OEM-Hersteller "gewurmt" oder sogar richtig geärgert. Dazu kam jetzt erst raus, daß es nur unwesentliche Patente auf die DLT Technik gibt. Das müssen IBM und die anderen beiden HP und Seagate auch gemerkt haben. Darum ist bei LTO fast alles patentiert, ist also gar nicht sooooo open.

LTO ist gar nicht so "open" wie sie es uns glauben machen wollen. Gibts da ein Geheimnis ?

Wir haben nach der Dokumentation des "Linear Tape Open" gesucht. Es ist schwierig, im Google hatten wir anfänglich nichts gefunden. Bei den IBM Redbooks, in denen eigentlich immer alles steht, war auch nichts zu finden.

Jetzt haben wir diesen Link hier gefunden www.lto.org. Dort steht sogar der Name der Anwaltskanzlei, mit der man die Lizenzverträge abschließen könne.

 

Inzwischen kommt so langsam raus, daß es also sehr wohl Lizenverträge für die Produktion der LTO Laufwerke gibt, also richtig open ist das System doch nicht. "Man" muß sich anmelden und einen Aufnahme Antrag stellen und das kostet sogar Geld, viel Geld. So hatte sich bisher auch nach den ersten drei Gründer-/ Entwickler- Firmen IBM, HP und Seagate keiner mehr in das schwankende LTO Boot verirrt.

Doch auch die LTOs kochen nur mit Wasser.

Das Gewirr an feinster diffiziler Mechanik rechts in dem gezeigten Laufwerk hat fast nichts von der einfachen Robustheit eines DLT 7000 oder S-DLT Laufwerks. Mag ja sein - noch nicht.

Ein Blick in die verwirrende Mechanik des LTO Laufwerkes.

Diese Version des LTO 100 Laufwerkes jedenfalls konnte uns nicht überzeugen.

 

Der ganze Aufbau ähnelt mehr der DAT Technik, in der wegen der 4mm Breite des Bandes auch mit viel zu vielen kleinsten Hebelchen und Motörchen gearbeitet und gedreht wird. Wenn wir das erste LTO wirklich zerlegen dürfen, kommen verbesserte Bilder mit genaueren Informationen.

Und sie arbeiten natürlich auch mit allen Tricks.

Die LTO Bänder sind vor-formatiert. Auf dem leeren Band sind eine oder mehrere (magnetische) Servospuren aufgebracht. Das ähnelt den beschreibbaren CD´s oder DVD´s. Nur, magnetische Servospuren könnte man löschen, absichtlich oder aus Versehen. Entmagnetisieren ist also wirklich das Ende. Das LTO Band muß mit Spezialgeräten neu formatiert werden.

Verschiedene Hersteller, verschiedene Laufwerke.

An diesen beiden Drives sieht man ganz deutlich, der Seagate Drive rechts hat 4 LEDs und 2 Lüfter. Es sei ein Loader Drive. Zumindest die wissen also, man muß in Loadern schon belüften. Und wie machen es die anderen ?

Aus Erfahrung, teilweise teurer Erfahrung wissen wir, ein bißchen Luft wirkt Wunder, vor allem, wenn die Lib Tag und Nacht läuft, wie das in Rechenzentren der Fall ist.

 

Nach oben

- Werbung Dezent -
© 2001/2017 - Copyright by Dipl. Ing. Gert Redlich - Germany - Wiesbaden - Impressum und Museums-Telefon - zur RDE-Seite - NEU : Zum Flohmarkt